Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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unterbreche. Von den Bemühungen, die ich für die Ehre Deiner Familie gehabt, darfſt Du vor allen Dingen nicht reden, denn Deine Familie, dein Name, Deine Ehre ſind zugleich auch die meinigen ge⸗ weſen, und ich habe, wenn ich ſie rein zu erhalten mich bemühte, weiter nichts als meine Schuldigkeit, meine Pflicht gethan.

Ich weiß es, ach, ich weiß es, mein Sohn. Aber dennoch muß ich es ſagen, damit Du ſiehſt, daß ich ein Gefühl für Dergleichen habe. Aber Du kannſt anich jetzt fragen, Richard, wo die Beweiſe ſind, daß Du nicht allein mein Sohn, ſondern auch Deiner Mutter Sohn biſt

O, mein Vater, laß ab davon daran habe ich noch gar nicht gedacht.

Aber ich deſto mehr. Ach, Richard, wie gern thäte ich jetzt meinen Schrank dort auf, ſtreckte meine Hand hinein und holte Dir Deiner Mutter Erbtheil heraus aber ach! ich beſitze es nicht mehr. Ich habe es benutzt, um die Schulden Deiner Brüder zu bezahlen, die weit über ihr ganzes Erbtheil hinaus⸗ gegangen ſind, wie Du weißt.

Und auch Du haſt Deine Pflicht und Schuldig⸗ keit damit erfüllt. Ich würde ein Gleiches gethan