Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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habe an dieſem Tage erſt noch von wichtigen Din⸗

gen mit Dir zu reden.

Was könnte das ſein? fragte michard mit Aue und Mund.

O, mein Sohn, es iſt wenigſtens wichtig für mich, wenn auch weniger angenehm für Dich, obwohl ich glücklicher Weiſe zum Schluſſe Dir Etwas geben will und kann, was hoffentlich eben ſo wichtig wie angenehm für Dich ſein wird. Zur Sache. Noch iſt zwar die Trauerzeit die auch zugleich eine trau⸗

rige Zeit für mich war in meinem Hauſe nicht

vorüber und die Tage für glückliche Feſte ſcheinen mir noch nicht gekommen zu ſein. Allein hier in dem ſtillen abgelegenen Hauſe behorcht uns die geſchwätzige Welt nicht und ſo wollen wir denn den heutigen dop⸗ pelten Feſttag zu einem dreifach gekrönten machen. Zuvor aber muß ich mich meiner Pflicht gegen Dich entledigen

Welcher Pflicht, mein theurer Vater?

Gönne mir Friſt, Du wirſt es ſogleich hören. So nimm denn alſo zuerſt noch einmal meinen vä⸗ terlichen Dank für Deine Bemühungen, die Ehre meines Namens und meiner Familit gerettet zu haben

Halt ein, mein Vater vergieb, daß ich Dich

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