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gegenſeitigen Hingebung, ausgeglichen alle früheren Meinungsverſchiedenheiten; der Sohn hatte ſeinen Va⸗ ter um Verzeihung gebeten, daß er einſt in jugendlich überſprudelndem Kraftgefühle ſeinem ihm inwohnenden Genius mehr vertraut, als die Gebote des am Her⸗ kömmlichen klebenden und in ſeinen Standesvorur⸗ theilen befangenen Vaters befolgt hatte; aber auch der Vater hatte dem Sohne ſeine vollſtändige Wande⸗ lung bewieſen, indem er ſich ſelbſt des Jähzorns an⸗ geklagt und den Irrthum, den er früher dem Leichtſinn und Ungehorſam des Knaben zur Laſt gelegt, ſich allein aufgebürdet. So war, durch die Erfahrung und eine beſſere gegenſeitige Erkenntniß geläutert, ein ganz neues Verhältniß zwiſchen ihnen entſtanden, ein Verhältniß, welches vielleicht reiner, ſchöner und ſeltener war, als es geweſen und geblieben wäre, wenn ſie von Anfang an in Einigkeit und Uebereinſtimmung gelebt und mit einander gewirkt hätten. Täglich kamen ſie jetzt zuſammen; entweder wanderte der Vater mit Marien nach dem Kupferhammer, der ihm längſt keine Bitterkeit mehr erregte, wenn er ihn von Weitem ſah, und ſuchte den Sohn in ſeinen Arbeitsſtätten heim, oder noch häufiger, und am häufigſten des Abends kam Richard nach Holzendorf, um mit ihnen, oft in Geſellſchaft des wackeren Millinger, der ja immer die
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