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ein großer Theil der ihm abgeſchwindelten Summen waren bei den Brüdern vorgefunden und ihm wieder zuerkannt worden. Gleich nach ſeiner Freiſprechung reiſte er nach England ab, ohne ſeinen Vater noch einmal geſehen zu haben, denn er ſchämte ſich zu ſehr, vor ſein Angeſicht zu treten und wollte es erſt dann wieder begrüßen, wenn er ein anderer Menſch gewor⸗ den wäre, wie er es ſeinem Bruder gelobt, der ſich ihm gleich nach der glücklich ausgeführten Flucht Za⸗ retta's zu erkennen gegeben hatte.
Der alte Baron erklärte ſich mit dieſem Entſchluſſe ſeines auf eine beſſere Bahn gerathenen Sohnes zu⸗ frieden, ohne zu ahnen, daß die Ausführung deſſelben ihn des Anblicks ſeines zweiten Sohnes auf ewig be⸗ rauben würde. Denn kaum hatte Alfred die Küſten ſeines Vaterlandes verlaſſen und das Schiff betreten, welches ihn nach England führen ſollte, ſo ereilte ihn das Verhängniß, welches in der That über den Häup⸗ tern der jüngeren Söhne ſeiner Familie zu ſchweben ſchien, indem das Schiff an den Küſten England's ſcheiterte und nur wenige Paſſagiere gerettet wurden, unter denen Alfred von Brandau ſich leider nicht befand. 6
Die Trauerbotſchaft dieſes Vorfalles kam Ende
Novembers nach Holzendorf und ſo war denn über das


