Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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ſpricht, daß Sie einen ſo großen Verluſt an Gütern erlitten haben?“.

„Wer hat Euch das geſagt?“ fragte der Baron und blieb ſtehen, den ehrlichen Menſchen, der ihm nun ſchon ſo lange diente wie Friedrich und die alte Hanne, mit einem ernſten Blicke anſchauend.

„Nun, meiner Treu, gnädiger Herr, das iſt ja ganz natürlich, daß die Dienerſchaft von den Dingen ſpricht, die im Herrenhauſe ſpuken. Es ſollte mich ſogar wundern, wenn es anders wäre. Nein, nein, was Ihnen weh thut, Herr Baron, thut auch uns weh, denn wir ſind, wenn nicht ein Leib, doch eine Seele mit Ihnen.“

Der Baron lächelte über dieſe Vorſtellung einer und derſelben Seele. 4 „Es iſt wahr, was man ſich erzählt,“ ſagte er, weiter vorſchreitend.„Ich habe große Verluſte gehabt und größere noch könnten mir leicht in nächſter Zu⸗ kunft drohen. Das iſt auch der Grund, warum ich Euch aufgefordert habe, mich in den Wald zu be⸗ gleiten. Wir gehen in den Hochwald, Tellkamp, wo das ſchöne Holz wächſt. Ich brauche Geld und da will ich ein paar Hundert alte Bäume fällen laſſen.“

„Im Hochwalde, gnädiger Herr?“ rief der Förſter erſchrocken und blieb mit offenem Munde ſtehen.„Ei,