Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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da ſei Gott für! Ich denke nicht, daß Sie ſo ab⸗ gebrannt ſind, um zu dieſem letzten Mittel greifen zu müſſen.“

„Nein, Tellkamp, ſo ſehr abgebrannt bin ich aller⸗ dings noch nicht, um zum letzten Mittel zu greifen, aber ich brauche Geld, und ſo müſſen die Bäume fallen.“

„Ei Du lieber Gott, gnädiger Herr, da weiß ich

ein beſſeres Mittel. Darf ich es ſagen?“

„Heraus damit— ich bin ſehr neugierig darauf.“

„Ich habe mir einige Hundert Thaler erſpart,“ ſagte der Förſter leiſe und ſich nach allen Seiten um⸗ blickend, ob ihn auch Niemand höre,„theils von meinem kleinen Einkommen, theils von der Erbſchaft meines Schwiegervaters her. Kinder habe ich nicht, und ſo möchte ich Ew. Gnaden meine Erſparniß an⸗ bieten, wenn Sie das nicht für ungut nähmen.“

„Guter Tellkamp,“ ſagte der Baron, ſeine Rechte ſchwer auf die Schulter des Förſters ſtützend,„ich danke Euch herzlich. Aber mit ein paar Hundert Thalern iſt mir nicht geholfen. Ach nein! Selbſt ein paar Tauſend dürften nicht ausreichen. Spart Euch alſo in Gottes Namen Euren kleinen Schatz für Eure alten Tage auf, die ich noch verbeſſern will, ſobald der Sturm an mir vorüber iſt.“