Teil eines Werkes 
2. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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Leider hat es den Anſchein, als ob er noch im⸗

mer an die Vorſpiegelungen des vermeintlichen

Grafen Zaretta glaube und als ſei deſſen Flucht

nur ein Scherz, den er ſich zu ſeinem Vergnügen

gemacht und der ſich über kurz oder lang zu ſei⸗

nen Gunſten aufklären werde. Denn daß der

Graf Zaretta einer hohen, einer ſehr hohen Fa⸗

milie angehöre, wiſſe er beſtimmt, eben ſo wie,

daß Ihre Familie in baldiger Zeit einen höhern

Rang zu beanſpruchen in der Lage ſein werde.

Die Wahrheit dieſer Meinung zu erforſchen, ſteht

mir nicht zu.

Na, da irrt ſich der gute Scheitler, rief der Ba⸗ ron lächelnd.Es iſt Etwas daran, was Georg ſagt, wieviel aber, das iſt mir unbekannt. Leſen Sie nur weiter.

Uebrigens bat er mich um etwas Geld, da er in

ſeiner Noth ohne jeden Pfennig ſei. Ich hielt es

für meine Schuldigkeit, ihm in Ihrem Namen

Etwas zu geben, damit er nicht auf den Gedan⸗

ken käme, neue Wechſel auf Sie auszuſtellen, was er ſo ſchon in reichlichſtem Maaße auf Anrathen des ſauberen Herrn Zaretta gethan hat. Der ſogenannte Jagdelub übrigens hat ſich ſeit jener Ueberraſchung beim Spiel ſchnell aufgelöſt. Die