ſer Stadt geführt hatte. „Ja, ich bin der Graf Zaretta!“ entgegnete dieſet
erbaulichſte Geſpräch, welches der Graf noch in des
mit geſuchtem Hochmuthe und reckte ſeine kleine Ge⸗
ſtalt in ihre möglichſt ariſtokratiſche Form zurecht. „Was wünſchen Sie und warum zeigen Sie ſo viel
Beharrlichkeit, einen Mann zu ſprechen, deſſen Zeit koſtbar und von wichtigen Dingen übermäßig in An⸗ ſpruch genommen iſt?“
„Herr Graf,“ erwiderte Herr Hübner ruhig, aber mit ſtark betonendem Nachdrucke,„Sie mögen mir dieſe, wie ich ſehe, ſeltſam erſcheinende Beharrlichkeit verzeihen, aber die wichtigen Dinge, die Ihre koſtbare Zeit in Anſpruch nehmen, werden durch meinen Be⸗ ſuch noch um ein paar ſehr wichtige vermehrt wer⸗ den, und da ich vorausſetzte, daß Sie, ehe Sie die⸗ ſen Ort verließen, gern das Allerwichtigſte erfüllen würden, ſo nahm ich mir die Freiheit, einige Augen⸗ blicke von Ihrer koſtbaren Zeit für mich in Anſpruch zu nehmen.“
„Zur Sache!“ ſagte ruhig der Dalmatier, der ſich allmälig zu faſſen ſchien, denn mit der ſichtbar wach⸗ ſenden Bedeutung des gegenwärtigen Auftrittes war auch ſeine Kaltblütigkeit wieder in ihn zurückgekehrt.
Er wollte zeigen, daß er ein Mann ſei, ſelbſt dem


