Teil eines Werkes 
2. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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was er in dieſem Augenblicke zu vernehmen am we⸗ nigſten beſorgt geweſen war. Er hörte nämlich vor ſeinem Zimmer eine fremde und kräftige Stimme ſprechen und mit Starozza einige raſche Worte wechſeln.

Wie kam dieſer Fremde in ſeinen Vorſaal, deſſen Thür doch, wie alle Thüren ſeiner Zimmer, vorſichtig geſchloſſen war? Sicher nur durch einen jener wun⸗ derbaren Zufälle, die außerhalb der Berechnung auch

des Schlaueſten liegen, durch ein unvorhergeſehenes Mißgeſchick, welches eben ſo unverhofft wie ſtörend

in die Gegenwart tritt, in der man ſich ſchon der Vergangenheit überhoben denkt und bereits den gol⸗ denen Träumen der Zukunft überläßt.

Der Graf ließ ſeine Cigarre vor Erſtaunen, wenn nicht vor Schreck, ſeinen Lippen entſchlüpfen; ſie fiel auf die Erde und verſtreute die glühende Aſche auf den ſchönen Teppich, der ſeine geſtickten Blumen ver⸗ ſchwenderiſch unter ſeinen Füßen ausbreitete. Gleich darauf aber trat Starozza mit eben ſo erſtauntem Geſichte eilig in's Zimmer, warf einen verſtändlichen Blick, in dem ſich eine gewiſſe Verwunderung mit einem übel verhehlten Vorwurfe zum Sprechen deut⸗ lich vermiſchte, auf den Grafen und ſagte mit faſt dihen oſer Haſt, wobei er ſich der fremden Sprache