Teil eines Werkes 
2. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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Haltung ſeines Körpers ausgeprägt, was ihm ungleich natürlicher ſteht, als jene erſte angenommene und oft genug erzwungene Form. Seine funkelnden Augen verſuchen nicht mehr, den rührenden Schein einer be⸗ ſcheidenen Seele auszuſtrahlen, ſie dürſten jetzt allein nach Befriedigung eines habſüchtigen Herzens, nach Aufhäufung der noch nicht in ſeinem Beſitz befindlichen Reichthümer eines in der Ferne ihm vorſchwebenden Opfers. Um ſeine breiten und ſinnlichen Lippen, die jetzt klaffend von einander ſtehen, während er die Cigarre käuend von einem Mundwinkel in den anderen wälzt, ſchwebt ein gemeines, ſatyriſches Lächeln, wo⸗ mit er der beiden Hauptperſonen gedenkt, die er, den Vorwürfen ihres Gewiſſens zum Raube, bald hinter ſich gelaſſen haben wird, um ſie in dieſem Leben nicht wiederzuſehen, ja er lächelt nicht allein, er lacht mit frecher Miene über die ganze adlige Welt, die ſich ſeiner Meinung nach über der anderen Welt zu ſtehen brüſtet, wie etwa eine lichte Wolke herriſch über der dunkelen Erde ſchwebt, welche die wunderbare Einbildung nährt, Alles und Jedes auf dieſer Welt ſei für ſie allein geſchaffen und zu ihrem Nutzen und Vergnügen beſtimmt, die endlich die unerhört prahleriſche An⸗ maßung zur Schau trägt, ſie dürfe alles Beliebige Anderen thun, ſei aber Nichts von ihnen zu dulden