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3 Grafen Zaretta und ſeinem treuen Kammerdiener, ſo⸗
mwie dem Baron von Brandau, der krank im Bette lag, und deſſen Diener, der nicht von ſeiner Seite wich, blieb Niemand zurück, ohne daß jedoch die Letz⸗ teren von der allmäligen Leerung und Verödung ih⸗ res Hauſes eine Ahnung hatten.
Bei allen dieſen Obliegenheiten, die faſt den gan⸗ zen Tag in Anſpruch nahmen, fühlte ſich Starozza am lebhafteſten von einer fieberhaften Unruhe gequält; gegen ſeine Gewohnheit trieb er von Stunde zu Stunde mehr zur größten Eile, und doch wußte er ſo gut wie der Graf ſelber, daß außer den Geldgeſchäften außer⸗ halb des Hauſes noch mancherlei Verrichtungen in⸗ nerhalb deſſelben am Schreibtiſche zu vollführen wa⸗ 2
ren, die, nach der Zeit zu urtheilen, die man auf ſie verwandte, wichtig genug ſein mußten.
Endlich, am Abende dieſes Tages, kurz vor zehn Uhr, lief durch einen Unterhändler die letzte erwartete Geldſumme ein, und nun war Alles außer dem Hauſe abgemacht und der Abreiſe ſtand Nichts mehr im Wege. Das wichtigſte und letzte Geſchäft im Hauſe
ſelbſt: das Einpacken der im geheimen Cabinet ver⸗ wahrten Gegenſtände, war nun allein noch zu beſor⸗ gen. Der Graf hatte den Baron Alfred mehrere Male im Laufe des Tages flüchtig beſucht, ihm ge⸗


