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ſagt, daß er erſt am nächſten Abende abreiſen und daß bis dahin ſeine Köchin ſeine Verpflegung nach gewohnter Weiſe fortſetzen würde. Als er endlich dem beſtändig um ſeinen Verluſt jammernden Kranken eine gute Nacht wünſchte, ahnte dieſer nicht, daß er ſeinen innigſtgeliebten Freund zum letzten Male geſehen habe, und doch war der Graf entſchloſſen, ſeinen Fuß nicht mehr über die Schwelle des ſo ſchmählich Betrogenen und nun auch elend Verlaſſenen zu ſetzen. Er konnte ihm Nichts mehr nützen, er konnte Nichts mehr von ihm gewinnen, denn er beſaß Nichts mehr, was der Rede werth war.
Die folgende Nacht hindurch brachte der Graf und ſein Diener in dem geheimen Cabinet zu, worin wir ſie am nächſten Morgen ſelber beſuchen werden, um zu erforſchen, was ſo Wichtiges denn im letzten 9 Moment ſollte eingepackt werden. Während der Kam⸗ merdiener allein noch emſig und unermüdet fortar⸗ beitete, verließ der Graf kurz vor Tagesanbruch den Schreibtiſch, um wenigſtens noch einige Stunden dem Schlafe zu weihen. Schon um ſieben Uhr Morgens aber trat Starozza vor das Bett des Grafen, und ſah trotzdem, daß er die ganze Nacht thätig geweſen, we⸗ nig ermüdet, wenngleich etwas erbittert und verdroſ⸗ ſen aus. In ſeiner Hand hielt er einige Papiere,


