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ſchauer verzweifelnder Ungeduld eilten ſie ihrem Un⸗ heil entgegen. Drei Abende waren ihnen nur noch geſtattet, um die Laune des Glückes zu ködern, und es ſchien ihnen wirklich gelungen, endlich einmal den Grafen bluten zu ſehen, wie ſie ſich ausdrückten. Denn war es ſeine Zerſtreutheit oder hatte ſich ſein altes Glück ganz von ihm gewandt— an den erſten beiden Abenden verlor er ganz erkleckliche Summen und die Taſchen der ſo lange ausgeplünderten Herren füllten ſich wieder mit ſchwerwiegenden Goldſtücken. Am letzten Abende aber, an welchem der Graf dem Spiele zu huldigen verſprochen hatte,— es war dies derſelbe Tag, an welchem Alfred von Brandau ſein Vermögen verloren hatte— kehrte das Glück in faſt überſchwänglichem Maaße an ſeine Seite zurück. Seine Gegner verloren Alles an ſeiner Bank, was ſie hatten, und da ſich ihr Eifer verdoppelte, je größer ihr Verluſt war, ſo fingen ſie an, auf Ehrenwort zu
ſpielen, wobei ſie indeſſen in gleichem Verluſte blie⸗
ben. Ueber das düſtere Geſicht des glücklichen Bank⸗ halters hatte ſich ein Schein faſt wilden inneren Frohlockens gelagert; mit ſicherer Gewalt und unum⸗ ſtößlicher Ruhe behielt er ſeine Opfer im Auge und verlor keinen Augenblick ſeine äußere Gleichgültig⸗
keit, ſo ſtürmiſch auch ſein Herz vor Freude pochen
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