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der durch geiſtige Arbeiten übermüdet oder durch über⸗ mäßigen Genuß des Lebens frühzeitig vertrocknet iſt. Seine Naſe hatte etwas ungemein Anziehendes, denn ſie war das vorzugsweiſe Fremdländiſche in ſeinem Geſichte, und das iſt für Leute aus der großen Ge⸗ ſellſchaft, wie man weiß, keine geringe Empfehlung. Sie war nämlich ziemlich groß und dabei in einem ſtark convexen Bogen geſchweift.„Er hat eine wahre
kleine Judennaſe,“ hatte eines Tages eine kenneriſche
Dame, die ihn wiederholt durch ihr Lorgnon im Opernhauſe betrachtet, geäußert,„aber das findet man ja oft bei dieſen ſüdländiſchen Herren,“ hatte ſie beſchönigend hinzugeſetzt. Hände und Füße ſtanden mit dieſer feinen Erſcheinung nicht ganz in vollkom⸗ menſter Eintracht. Was die erſteren anbelangt, ſo waren ſie allerdings von untadelhafter Weiße, mit glitzernden Ringen bedeckt, und entbehrten auch nicht jener gefährlichen Naturwaffen, die man Adlernägel nennt; indeſſen waren ſie etwas größer und fleiſchiger gerathen, als man ſie in der Regel unter den Be⸗ wohnern des Südens und namentlich unter der vor⸗ nehmeren Rangklaſſe findet. Seine Füße aber end⸗ lich waren ihm ſelbſt die unliebſamſten Theile ſeines ganzen Körpers; denn obwohl ſie in außerordentlich feinen lackirten Stiefeln ſteckten, ſo verriethen ſie doch


