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Namen gern hört, und die alle Diejenigen hübſch und intereſſant finden, die Gold in Menge haben und aus der Fremde kommen, eine augenſcheinlich bedeu⸗ tende Perſönlichkeit. Man verbeugte ſich vor ihm, wenn er bei Tafel erſchien, man entdeckte immer mehr wahrhaft Vornehmes und Ausgezeichnetes an ihm, und endlich ward es als ausgemachte Sache ange⸗ nommen, daß er Das ſei, für was er ſich ausgab, wenigſtens hatte man keine Urſache, ihn für weniger zu halten, als für einen ganz reſpektablen Reiſenden und einen liebenswürdigen Cavalier.
So waren einige Wochen verſtrichen, da nahm die Sache ſchon eine andere Wendung. Der Herr Graf hatte mit Hülfe eines bewanderten Lohnbedien⸗ ten eine prachtvolle Wohnung gefunden und den Gaſthof mit derſelben vertauſcht. Die alltäglichen Gäſte in jenem erfuhren auf Befragen, daß der Herr Graf ausgezogen ſei und eine beliebige Zeit als Pri⸗ vatmann in der großen Stadt zu verweilen gedenke.
Wiederum war eine Woche vergangen, und in bedeutenderen Kreiſen der Geſellſchaft hatte ſich eine neugierige Schaar gefunden, welche auf das Treiben des aus dem Gaſthofe verſchollenen Grafen ander⸗ weitig aufmerkſam geworden war. Man hatte ihn in der Fremdenloge der Oper wahrgenommen, und ſein


