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Reiſender in einem der glänzendſten Gaſthöfe einge⸗ kehrt, und hatte ſogleich durch großen Aufwand— das ſchnellwirkendſte Mittel zu gewiſſen Zwecken— die Blicke der Menſchen auf ſich gezogen. Niemand wußte, wer er war, woher er kam, was er trieb, als höchſtens die Behörden, we ſeinen Paß geſehen, und der Gaſthofsbeſitzer, der ſeine glänzenden Goldſtücke in Empfang genommen hatte. Nach einigen Tagen indeß erfuhren ſchon einzelne Neugierige, die ſich um neue und auffallende Perſönlichkeiten lebhafter zu küm⸗ mern pflegen und in dieſem Falle einen dienſtferti⸗ gen Kellner gefragt hatten, daß er ein Graf aus Un⸗ garn, Dalmatien oder irgend woher aus dem Süden ſei, daß er viel Geld und Geldeswerthe Sachen be⸗ ſitze, daß er ſich längere Zeit am Orte aufzuhalten, aber bis jetzt noch nicht habe merken laſſen, was er zu treiben gedenke. Man zerbrach ſich übrigens wei⸗ ter nicht den Kopf über ihn, denn man war es ſchon gewohnt, vornehme und reiche Fremde in dieſem Gaſthofe einkehren zu ſehen, allein man erfuhr doch einige Tage ſpäter ſeinen Namen und Stand, wenig⸗ ſtens den, unter welchem er auf ſeinem Paſſe, den man für gut befunden, aufgeführt war. Er nannte ſich Graf Zaretta. Ein Graf Zaretta aber war für viele Menſchen, deren Ohr einen ſchön klingenden


