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hätte einen Fußfall vor ihm gethan oder wäre in ſeine Arme geſunken, ihn anflehend, noch einmal ſein Retter zu werden; Du aber biſt mit gleichgültigem Geſicht, als wenn Du nur ein Dir zuſtehendes Recht und alltägliche Dinge forderteſt, und mit kaltem Her⸗ zen vor Deinen Erzeuger getreten und haſt ihm ge⸗ ſagt: Gieb das Geld oder verliere Deinen ehrlichen Namen! Das iſt in meinen Augen noch ſchlimmer als das Wort des Banditen: Die Börſe oder das Leben! Sieh, ich will auch Das vergeſſen und ver⸗ geben, wie ich Dir ſchon Manches vergeben habe, denn ich glaubte Dich zu meinem Erben und Nachfolger auf dieſem Gute berufen; ich will Dir auch heute helfen und Dir, um Deine Ehre zu retten— denn die meinige iſt dabei weniger betheiligt— die 10,000 Thaler geben, die Du zu gebrauchen vorgiebſt. Aber ich will ſie Dir nicht, wie Du verlangſt, von Deines Bruders Vermögen geben, welches weder Dir noch mir gehört, ſondern von dem meinigen. Wohlan, ſo ſei es!“ 3 Und er ſchritt haſtig an ſeinen kleinen alten Schrank, ſchloß ihn auf und ergriff mit zitternden Händen einige von den Papieren, die ihm heute Mit⸗ tag die Beamten der projektirten Eiſenbahn für die Abtretung ſeines Herzblutes, ſeiner ſchönen Ländereien,


