Teil eines Werkes 
1. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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gegeben hatten.„Da,“ ſagte er und warf die neuen Scheine auf den Tiſch,„nimm ſie und Gott ſegne ſie in Deiner Hand. Mein Herzblut klebt nicht ſicht⸗ bar, wohl aber fühlbar für mich daran. Waſche Deinen Namen und Deine Ehre damit rein, dann werden ſie vielleicht nützlicher angewendet ſein, als hätte ich ſie auf Zinſen gelegt, wie ich wollte, um ſie meinen Kindern einſt als redlich erworbenes Er⸗ ſparniß zu hinterlaſſen. Nimm ſie— aber hier ſetze Dich her und ſchreibe eine Quittung darüber, daß Du ſie von mir empfangen haſt, denn ich habe wenigſtens noch einen lebendigen Sohn, den ich nicht berauben will und darf. Merke auf— es iſt mein Eigenthum, was Du hiermit empfängſt, nicht das Erbe Deiner Mutter, worüber ich heute noch nicht verfügen kann.“ Bei dieſen Worten nahm er ſchnell einen Bogen Pa⸗ pier aus ſeiner Schreibmappe und warf ihn auf den Tiſch, mit der Hand hinweiſend, daß Alfred die Quit⸗ tung ſchreibe. Dieſer aber, der nach dem Vorgefallenen kaum noch in den Beſitz des begehrten Geldes zu gelangen gehofft hatte, wußte kaum, wie ihm geſchah, als er ſeinen Vater noch im Beſitze ſo großer Geldſummen ſah, denn er hatte wohl bemerkt, daß der Baron noch

mehrere dergleichen in Händen gehabt und dann raſch