Teil eines Werkes 
1. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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durch Nachtwachen angeſtrengten Geiſtes, oder aber die Verräther einer durch inneres Begehren heimlich entzündeten Natur ſind. Vor Allem aber ſprach ſein Auge ſein ganzes nur nach einer Richtung entwickel⸗ tes Weſen aus. Es brannte düſter wie von einer inneren Gluth verzehrt, ſchaute ſelten gerade aus und in die Höhe, ſondern liebte es, gewiſſermaßen in Bo⸗ genlinien und ſchiefen Winkeln, zu dem beabſichtigten Gegenſtande ſeiner Aufmerkſamkeit zu gelangen. Im Ganzen ſah man dieſem Geſichte an, daß es weder zum Lächeln noch überhaupt ſein Beſitzer zum behag⸗ lichen Genuſſe des Lebens und ſeiner Güter ge⸗

ſchaffen war.

rieth es den zügelloſen Drang eines frühzeitig ver⸗ dorrten Herzens und die offenbare Verachtung, ja Verhöhnung alles Deſſen, was außer ſeiner Sphäre und ſeiner Kenntniß lag.

Für dieſen, ſchon in ſeiner Jugend der Habgier verfallenen Menſchen gab es Nichts auf der Welt, als die Sucht, dieſe ſeine einzige Leidenſchaft zu befriedi⸗ gen; welche Bahnen zu durchlaufen, welche Schwie⸗ rigkeiten zu überwinden waren, um zu ſeinem Zwecke zu gelangen, das hatte ihm nie Kopfzerbrechen ver⸗ urſacht. Ohne Trieb zur ehrlichen Arbeit, ohne An⸗ lage zum ernſten Nachdenken, ohne Neigung, ſich mit

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Kalt, ſtolz und feindſelig blickend, ver⸗