Teil eines Werkes 
1. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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dazu da, ſeine Befehle auszuführen oder ſeine

Wünſche zu erfüllen, ſie waren nur Handlanger ſeines

α‿

Willens, Maſchinen ſeiner Laune, deren Thätigkeit er

nach Gefallen in Bewegung ſetzte oder hemmte. Wer di

das war ihm ziemlich gleich, einer die⸗

en mußte wie die andere gehen, einen per⸗

w ſönlichen Unterſchied hatten ſie für ihn nicht, denn ihre Perſon war ihm kaum dem Namen nach bekannt.

noch Jun⸗

Daher war der Baron Alfred, ſchon als er

ker genannt wurde, ſtets von allen Dienern ſeines Va⸗

ihm gehorcht, weil man ihm gehorchen mußte, aber

Stücken, aus warmer Anhänglichkeit, aus

liebender Fürſorge hätte Keiner auch nur die Hand für ihn ausgeſtreckt.

Demgemäß war die Wirkung ſeines plötzlichen Eintretens eine Beſorgniß und Angſt erregende. Man

wußte, daß dieſer junge Herr nur dann auf das ver⸗

haßte Gut ſeines Vaters kam, wenn die äußerſte Nothwendigkeit ihn dazu zwang. Wie er nun ſo mit langſamen und gemeſſenen Schritten, in denen eine mehr angenommene als natürliche vornehme Grandezza lag, aus dem Wagen ſtieg und in den Flur trat, höchſtens auf den erſten Treppenſtufen den Zunächſtſtehenden einen guten Abend zubrummend, 2*