Teil eines Werkes 
1. Theil, 2. Abt. (1858)
Entstehung
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ihrer Anſtelligkeit und Aufmerkſamkeit. Endlich befahl er die Lichter zu löſchen und die lange genug geöff⸗ neten Prachtzimmer zu ſchließen. Er ſelbſt, nur von Friedrich begleitet, zog ſich in ſein Wohnzimmer zu⸗ rück und ließ ſich die Nachttoilette anlegen. Schlafen wollte und konnte er nicht, denn dazu war er zuͦ auf⸗ geregt und zu ärgerlich, ſo wollte er denn in ruhiger Selbſtbetrachtung mit ſich zu Rathe gehen und ſeinen Groll in ungeſtörter Einſamkeit niederzukämpfen ſuchen. Beinahe hätte er ſich von ſeiner alten Laune verſucht gefühlt, ſich wieder für krank auszugeben und den Doktor zurückrufen zu laſſen, allein die zeitig gekom⸗* mene Einſicht, daß der Doktor ebenfalls von den Strapazen des Tages angegriffen ſein müſſe, ließ ihn

von dem ſchon gefaßten Vorſatze wieder abſtehen.

So war er ſich denn allein überlaſſen und Das hieß

diesmal Kohlen in's Feuer tragen. Er wurde inner⸗

lich immer grollender, und zuletzt, da er ſeinen Groll

an Niemandem auslaſſen konnte, wurde er betrübt, ein Gemüthszuſtand, deſſen Endreſultat bei ihm ſtets eine Art Melancholie war, von welcher er ſich in letzter+

Zeit nach großen Anſtrengungen und Aergerniſſen ſchon oft heimgeſucht gefühlt hatte.

In dieſem unbehaglichen Zuſtande hatte er ſich eben mit geſenktem Haupte und gefalteten Händen