14
improviſirten Lakaien zerbrochen worden, und in An⸗ betracht der ungewohnten Haſtigkeit und Fülle war ſogar in der Küche Alles zur Zufriedenheit der Frau Hanne hergegangen. Allmälig, je weiter der Abend vorrückte, hatten ſich die Gäſte empfohlen und nur drei Edelleute waren geblieben, die beim Champagner um einen Spieltiſch ſaßen und dem Zauber der herr⸗ lichen Flüſſigkeit wie des königlichen Lhombre unter⸗ lagen. Das Spiel war hoch und wurde faſt ſtill⸗ ſchweigend fortgeſetzt. Der Baron war Anfangs im Gewinn geweſen, ſeit einer Stunde aber hatte ſich das Glück gewandt und kehrte ihm andauernd eigen⸗ ſinnig den Rücken. Als man endlich lange nach zehn Uhr aufſtand, hatte er eine erxkleckliche Summe verloren, die ihn, wie alles im Spiel verlorene Geld, über die Gebühr ſchmerzte. Der alte Herr theilte die Leidenſchaft vieler vornehmem Herrn, er liebte nicht den Verluſt im Spiel, weniger aus Liebhaberei für as Geld, als aus Mißvergnügen, von einem Ande⸗ un uberſtügelt und beſiegt zu ſein. Sein ſelbſtiſcher Trieb erſtreckte ſich ſogar auf dergleichen Kleinigkeiten und ſchon die Einbuße einer geringen Summe war
hinreichend, ihm ſeine Nachtruhe und ſeine gute Laune
auf mehrere Tage zu rauben. Heute aber war ſein Verluſt ein bedeutender geweſen und gerade die reich⸗


