konnte, ſo unbequem und widerwärtig ihm dergleichen
13
der Form nach beendet, wurden aber der Gewohnheit nach während der Vergnügungen, die jetzt folgten, geſprächsweiſe fortgeſetzt. Erſt als die milden Klänge der Eßglocke durch den Garten ſchallten, begaben ſich die verſammelten Herren in das Schloß, deſſen Feſt⸗ ſäle im vollſten Schmucke prangten, der allerdings etwas alterthümlich, doch gediegen und bequem ge⸗ nug war.
Da die Anweſenden ſich auf keinerlei Weiſe beengt fühlten, ihre Stimmung aber am wenigſten durch die Gegenwart einer die Naſe Prümpfenden Hausfrau be⸗ drückt wurde, ſo herrſchte eine ungezwungene Fröhlich⸗ keit vor, der ſich ſogar der Baron nicht ganz entziehen
Spiegeleſſen waren, wie er ſie zu nennen beliebte. Wenigſtens ſo lange das Speiſen, das Trinken und nachher das Spiel der zurückbleibenden Edelleute dauerte, während die Beamten und ein Theil der entfernter wohnenden Gäſte ſich gleich nach der Mahl⸗ zeit entfernt hatten, befand ſich der Baron in leidlicher Gemüthsſtimmung. Die. Bedienung war zwar keine feine und ausgeſuchte, aber doch eine gemüthliche ge⸗ weſen, nur ein Dutzend Teller und ein halbes Dutzend Flaſchen— der heimlich ausgetrunkenen nicht zu ge⸗ denken— waren von den ungeſchickten Händen der


