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9— ſorgfältig ankleiden laſſen und ſogar ſeinen Orden an⸗ gelegt, den ihm ſeine Tapferkeit im Befreiungskriege erworben. Das Frühſtück hatte er in Gemeinſchaft mit ſeiner Nichte verzehrt und dann für den Tag von ihr Abſchied genommen, da ſie ihn gebeten hatte, ihr die Pflicht zu erlaſſen, vor den fremden Gäſten und bei Tiſche zu erſcheinen.
Um neun Uhr Morgens waren ſchon einige Herren angelangt und mit dem Baron auf das Feld ge⸗ gangen, wo ſich kurze Zeit nachher die Beamten ein⸗ fanden, um an das beſchloſſene Werk zu gehen. Manchetlei Auseinanderſetzungen, Hin⸗ und Herreden, wiederholtes Abſchätzen und Vergleichen, hatten den ganzen Vormi ag weggenommen und erſt kurz vor drei Uhr Nachmittags war man nach dem Gute zurück⸗ gekehrt, um die ſchriftlichen Contrakte zu unterzeichnen und die Geldgeſchäfte zu ordnen. Der Baron hatte
verſchiedene Verſchreibungen auf ein großes Haus in
der Reſidenz dem baaren Gelde vorgezogen, das er ja doch nicht auf dem Lande unterbringen konnte. Er
hatte ſeine Papiere, ſeine Quittungen und Wechſel in
ſeinen Geldſchrank geſchloſſen und ſich dann zur Ge⸗ ſellſchaft begeben, die ihn im Garten erwartete und
ſich allmälig um ein Bedeute vermehrt zeigte. Die
Geſchäfte des Tages, im Freien begonnen, waren nun
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