Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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nein, es kann nicht ſein. Es waren nur die im Zome

meine Gebote umgan

und ab und dachte über das eben gehaltene Geſpräch nach. Allmälig wurde ſein Schritt langſamer und ruhiger, ſein Zorn legte ſich und die Reue ſtieg in ſeiner Bruſt auf, einen ſo bewährten und in allem Guten geprüften Freund ſo hart behandelt zu haben. Plötzlich erhob ſich das Bild ſeiner verſtorbenen Frau vor ſeinem Geiſte, und ſeine Söhne folgten dieſem, der Reihe nach, wie ſie geboren worden waren. Wie 4 im Fluge entwickelten ſich vor ſeinem inneren Auge die Scenen, die ſie in ihrer Jugend vor ihm aufge⸗ führt hatten. Da blieb er ſtehen, legte die rechte Hand an die brennende Stirn und gab ſich einige Minuten lang ſeinen trüben Erinnerungen hin.

Ja, ſagte er zu ſich ſelbſt,ja, das hat er mir damals geſagt, als ich ihn in blinder Wuth züchtigte: Vater, Vater! Du haſt Deinen älteſten Sohn wider Fug und Recht mißhandelt und blutig geſchlagen Das wirſt Du einſt bereuen, denn Deine jüngeren Söhne werden Dich für das Unrecht züchtigen, wel⸗ ches Du mir, Deinem Erben, gethan. Sollte Das wirklich eine Prophezeihung geweſen ſein? Nein, nein,

geſprochenen Worte eines unbändigen Knaben,

gen und gegen meinen gehandelt hatte. Wenn ich damals im

Baron Brandan. I.