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Lauf zu laſſen und nie wieder dem Baron ſeine Mei⸗ nung darüber aufdringen zu wollen, wenn dieſer ſie nicht von ſelbſt verlangen würde.
So ritt er, ohne Groll, und doch von den Er⸗ eigniſſen des Abends erſchüttert, im blendenden Mon⸗ 1 denlichte durch die heiter gewordene Nacht. Die Waſſer hatten ſich verlaufen und die Wege waren wieder gangbar geworden. Als er aber dicht vor ſeinem Dorfe angekommen war, zogen von Neuem Wetterwolken heran und verhüllten, neidiſch auf das ſanfte Licht der Nacht, die glänzende Mondſcheibe, ſo daß die Gegend, durch welche der ſpäte Wanderer ritt, urplötzlich dunkel, trübe und unfreundlich ward. Der Arzt, der auf alle Naturerſcheinungen zu achten ge⸗
wohnt war, da er ſo oft und zu jeder Zeit im Freien war, erhob ſein wohlwollendes Auge gegen den dro⸗ henden Himmel, deſſen Sterne im Umkreis verblichen waren.„Gott im Himmel,“ ſagte er fromm,„Du haſt das Licht erſchaffen, welches die Erde erleuchtet, aber Du ſchickſt auch die Wolken, die dieſes Licht von Zeit zu Zeit verhüllen. Wie es an Deinem Firma⸗ 1. mente da oben iſt, ſo iſt es auch hier unten auf un⸗ ſerer Erde in den Geſchicken der Menſchen, die in ihren Thälern und auf ihren Bergen wohnen. ken, Wolken, tief ſchwarze drohende Wolken, über⸗ N..
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