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ben wir es auch ein Bischen wild und unbändig, zuweilen ſogar etwas toll— aber ſo ſtark wir waren, wir wagten uns doch an keine Herkulesarbeit, mit der dieſe jungen Herrn ſpielen.“
„Und Sie haben mitgeſpielt?“
„Verſteht ſich, ein Bischen. Aber Das ſchadet nicht. So will ich das Junkerthum haben. Wenn es einmal eine wirkliche Schlacht giebt, dann ſind ſie Centauren. Denken Sie ſich, was mir die Naſeweiſe zumutheten! Als wir beim Champagner ſaßen— ſie trinken weiter Nichts als Champagner, aber ſie nennen es Sekt— wetteten ſie gegen mich, daß ich nicht wagen würde, meinem jungen Huſarenoffizier einen offenen Credit bei Scheitler zu geben.“
„Und Sie gaben ihn?“
„Na, was denkt Ihr denn, ich werde doch nicht vergeblich auf meine Großmuth wetten laſſen!“
„Dann hat man Ihnen aber auch nicht zu viel zugemuthet—“
„Eigentlich habt Ihr Recht, es war etwas ſtark, einen alten Vater ſo liſtig zu überfallen, der bei ſei⸗ nem Sohne zu Gaſte war.“
„Wie iſt denn das aber mit der fürſtlichen Ver⸗ wandtſchaft? Davon habe ich ja noch nie etwas ge⸗ Höort,“ ſagte der Arzt forſchend.


