Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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Sie, der Jagdelub iſt eine Geſellſchaft unter den Söh⸗ nen des höchſten Landesadels. Dann freue ich mich um ſo mehr, daß mein Sohn auch dazu gehört, ſagte ich. Gut, gut, die jungen Leute jagen, reiten, wetten, ſpielen iſt Ihnen das auch recht? Ge⸗ wiß, das haben wir ja auch früher gethan, Excellenz!

Seine Excellenz lächelte wieder. Wieviel haben

Sie Ihrem Sohn jährlich ausgeſetzt? fragte er.

Das kommt auf den Verbrauch an. Alſo un⸗ beſchränkten Credit? Wenn es ſein muß ja!

Ah, ich wußte nicht, daß Sie ſo reich wären! Eigentlich, Doktor, war das eine verletzende Antwort; aber da es der Kriegsminiſter war, der meinen Sohn ſo eben zur Garde verſetzt hatte, ſo nahm ich es nicht ſo genau.

Wenn Sie nur nicht zu viel verſprochen haben! ſchaltete der Arzt ein. 8

Dummes Zeug! Was kann der Jagdelub koſten?

1 Zwei bis dreitauſend Thaler jährlich, und die will

ich ihm geben. Nun alſo, vom Kriegsminiſter ging ich mit Georg, der in einer Art ſeligen Rauſches ſchwamm, in den Jagdelub. Das iſt eine ſaure Nacht geweſen, Doktor, aber hübſch war es doch..

1 Tauſend und Eins! Iſt Das ein verwegenes Junker⸗

thum! Das nenn ich Jugend! Zu meiner