Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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Leben entſpringe.— Darauf führte er mich in eine glänzende Reſtauration, wo nur Millionäre, Grafen und Herren ſpeiſten. Das muß ich ſagen, Doktor, ſo gut hab' ich noch nie gegeſſen, obwohl ich mir nicht eben viel daraus mache und der Kohl, den ich mir ſelbſt baue, beſſer ſchmeckt, als all' der Krims⸗ krams, den ſie mir da auf vergoldeten Tellern vor⸗ ſetzten. Na, wir ſpeiſten alſo vortrefflich und tranken auch nicht übel. Dabei eröffnete mir denn Alfred etwas von ſeinem nächſten Geſchäft. Er brauche dazu 20,000 Thaler, ſagte er, blank und baar auf den Tiſch gezählt; dieſe 20,000 Thaler aber könnten in Jahresfriſt mindeſtens um eine Null gewachſen ſein.“

Der Doktor ſpitzte die Ohren und bohrte ſeine Augen faſt in den Mund des Erzählenden.

„Nun, und das Ende vom Liede war— ich ver⸗

frräch ſie ihme

„Was? Sie verſprachen ſie ihm?“

„Gewiß. Iſt das nicht meine Schuldigkeit? Ueber⸗ dieß, wenn ich Das auch nicht gethan, bekäme er ſie ja doch hald, da ich in einigen Monaten das Erbe ihrer Mutter unter meine Kinder zu vertheilen haben werde. Ich verſprach ſie ihm indeß nicht ohne jede Bedingung, denn ich wollte erſt mit meinem Bankier 1 einige Rückſprache nehmen.“