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Aber das koſtet Geld, ſagte ich.
Freilich. Jetzt bezahlſt Du es noch, erwiderte er, aber in kurzer Zeit werde ich Dir alle Deine Aus⸗ gaben für mich mit Wucher zurückgeben können.
Wucher? ſagt' ich. Den laß bei Seite, denn Du weißt wohl, ich habe nicht viel Hebräiſches an mir — behalte Deine Zinſen für Dich und denke ſtets daran, daß Dein Vater der Baron Brandau auf Holzendorf iſt.“—
Dieſe von dem Erzähler mit auffallender Milde
geſprochenen Worte hatten etwas ungemein Rühren⸗ 2
des an ſich, wenn man bedachte, wie ſtolz und ſtreng der Mann, der ſeine beiden jüngſten Söhne mit ſol⸗ cher Zartheit behandelte, in allen übrigen Dingen war. Einen ſolchen Eindruck brachten ſie wenigſtens auf den immer aufmerkſamer zuhörenden Doktor Millinger hervor.
„So erzählte er mir denn,“ fuhr der Baron fort, „wenigſtens eine halbe Stunde lang von ſeinen durch den neuen Freund erlangten Kenntniſſen, vom Markt der Welt— ja, ſo nannte er es, und das iſt auch eins von den neuen Wörtern— von ſeinen erwei⸗ terten Ideen in Bezug auf die Beglückung der Menſch⸗ heit und von dem erhebenden Selbſtbewußtſein, welches aus einem ſo großartigen und wohlangewandten
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