Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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läufer eines unfernen Gebirgsſtranges, abgeholzt und mit Getreidefeldern bedeckt, von da an aber begann ein ſtämmiger Baumwuchs, der um ſo dichter und gewaltiger wurde, je mehr er den Gipfel der Berg⸗ kette erſtrebte. Wir werden auf dieſe Bergkette noch häufig zurückkommen und dürfte dem Leſer ſomit dieſe oberflächliche Beſchreibung derſelben für jetzt ge⸗ nügen.

An den linken Flügel des freiherrlichen Schloſſes lehnte ſich der eigentliche Gutshof, der Sammelplatz der trefflichen Pferde und Kühe, die den reichen Herren⸗ ſitz bevölkerten. Er war von einem leichten Stangen⸗ gerüſt umgeben und ſein Boden mit Stroh bedeckt; immitten deſſelben lagen die Brunnen des Gutes, und um dieſe herum, da hier die Tränkröhren ein⸗ gegraben waren, machte ſich zu verſchiedenen Tages⸗ zeiten das lebhafte Gebrüll und Gewieher jener Thiere bemerklich. Eingeſchloſſen war dieſer weite Raum von drei nahe an einander liegenden, aber durch fahrbare Zwiſchenräume getrennten Gebäuden, halb aus Holz, halb aus Stein erbaut und mit Stroh gedeckt, wie es noch Sitte in der Provinz war, in der wir uns gegenwärtig befinden. Dem Schloſſe gegenüber lag die große Scheune, ein mehrere hundert Fuß langes Gebäude, hoch und tief, und ſtets mit Getreide, Heu