Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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und Stroh gefüllt; nach dem Parke hin lag der Pferde⸗ und Kuhſtall, während an der entgegengeſetz⸗ ten Selte, alſo dem gepflaſterten Hofe zunächſt, der unabſehbar lange Schaafſtall ſich dehnte.

Nachdem wir den Leſer mit dieſen Einrichtungen oberflächlich bekannt gemacht, Einzelnes aber noch ſpäter nachholen können, kehren wir zu Doktor Mil⸗ linger zurück, der raſch auf den Hof getrabt kam, was den Bewohnern deſſelben einen ſeltenen Anblick bot, da ſie gewohnt waren, ihn meiſt im gemächlichſten Schritt daherziehen zu ſehen. Die auf den Steinen des Hofes erſchallenden Huftritte zogen ſogleich einen Diener herbei, den einzigen, der augenblicklich im

Schloſſe war, denn alle übrigen waren theils auf dem

Felde, theils im Garten oder in den verſchiedenen Wirthſchaftsgebäuden beſchäftigt. Der alte Friedrich, der Leibdiener des Barons, ſchon ſeit dreißig Jahren in ſeinem Dienſte und, wie der Doktor und die Schaff⸗

nerin, mit allen Verhältniſſen der Familie ſeines⸗

Herrn vertraut, kam etwas ſchwerfällig und langſam aus dem Haupteingange des Schloſſes heraus und

begrüßte den Doktor, indem er ihm ſchicklich den Steigbügel hielt und das Pferd abnahm. Es war

ein grauköpfiger Alter mit runzeligem Geſicht und

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