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und zur Rechten eine im Winde ſtark knarrende Wetter⸗ fahne befalben. Dieſes alte Gehäude zeichnete ſich auf den erſten Blick durch nichts als ſeine bedeutende Tiefe und Breite aus; wenn man es aber näher be⸗ trachtete, leuchtete unzweifelhaft eine gewiſſe feudale Maſſenhaftigkeit der Mauern und eine auffallende Regelmäßigkeit in Anlage der Thüren und Fenſter daraus hervor, die auf eine bequeme Räumlichkeit im Innern ſchließen ließ.
Im Hauptgebäude lagen in einer langen Reihe die Wohngemächer des Barons, doch da er allein lebte und für ſich ſelbſt keinen Anſpruch auf eine um⸗ fangreiche Wohnung machte, ſo waren nur wenige Zimmer bewohnt, was man leicht an den vielen ge⸗ ſchloſſenen Fenſtern erkennen konnte. Im rechten Seitenflügel wohnte der Verwalter und die Schaff⸗ nerin des Hauſes, die alte Hanne, eine wichtige Per⸗ ſon auf dem Gutshofe. Auch in dieſem Flügel ſtan⸗ den viele, in früheren Zeiten für Beſuchende beſtimmte, Zimmer leer und ihr etwas verwittertes Innere er⸗ blickte jetzt nur ſelten das goldene Tageslicht. Der linke Flügel dagegen war den bevorrechteten Dienern und Mägden eingeräumt und in ihm waren die Milch⸗ kammern, die Vorrathsſtuben und ſonſtige Räumlich⸗ keiten enthalten, in denen man die verſchiedenen, zu 2*


