Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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und die junge Perſon, von der man ſo viel ge⸗ ſprochen hat, höre ich, iſt eine von ihnen. Und ſie deutete bei der Erwähnung der armen jungen Perſon mit dem Zeigefinger der rechten Hand auf die Stirn, als wollte ſie ſagen, daß es bei derſelben nicht recht richtig im Kopfe ſei.

Was, rief der Arzt heftig,ſie iſt da? Und das ſagt Ihr mir nicht ſogleich? Na, da bin ich neugierig adieu! Und er gab ſeinem Schimmel die Sporen und trabte durch die breite, ſchattige Ka⸗ ſtanienallee, die, etwa vierhundert Schritte lang, von dem Pförtnerhauſe bis dicht an den Gutshof führte.

Nach der Eile des Doktors zu ſchließen, mußte ihn die letzte Meldung der Pförtnerin außerordentlich intereſſiren, denn es geſchah ſelten, daß er ſeinen alten Schimmel der Gefahr eines ſtarken Trabes aus⸗ ſetzte; und in der That, wer während dieſes eiligen Rittes den gewöhnlich ruhigen Mann näher beobachtet hätte, würde einen ungewohnten Anflug lebhafter Röthe auf ſeinen Wangen und eine eigene Haſt im (piele ſeiner Mienen bemerkt haben. Denn es hatte

ch Etwas auf dem Gutshofe begeben, was er lange nit Spannung erwartet hatte. Jemand war gekom⸗ nen, den die Frau am Thoredie arme junge Per⸗

Baron Brandau. I.

on genannt und dabei einen bedeutungsvollen Finger⸗