Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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dem ſo raſch Abgehenden verwundert nach, ſchüttelt den Kopf und pfeift ſeine Hunde heran, die den Fremden einige Schritte ſchnüffelnd verfolgen, als trauten ſie ihm nicht recht, und dann, gleichſam froh, wieder mit ihrem Herrn allein zu ſein, an dieſem in die Höhe ſpringen. Langſam ſetzt jetzt der Jäger ſeinen Weg nach dem Gute ſeines Herrn fort, bis er abermals ſtehen bleibt und ſich umwendet, denn

hinter ihm her erſchallen die Huftritte eines Pferdes, die ſein Ohr ſchneller als das unſrige aufgefangen hat, obgleich der Reiter noch eine ziemliche Strecke wei⸗

ter von ihm als von uns entfernt iſt.

An uns ſo⸗

dann vorüber trottend und ſeinen Hut zum Gruße lüftend, hält der Reiter ſtill, als er den Jäger erreicht hat und wir können die beiden Geſtalten jetzt ge⸗ nauer muſtern, obſchon das wettergebräunte und derbe Geſicht des Förſters uns weniger anzieht, als das ſeines neuen Gefährten. Es iſt der Arzt aus dem

Dorfe, an deſſen Hauſe wir ſo eben vorübergekommen1

ſind, ein mittelgroßer, im Leibe ziemlich ſtarker Mann von etwa funfzig Jahren, mit etwas bleichem und magerem Geſicht, aus deſſen Zügen aber Wohlwollen und Menſchenliebe unverkennbar uns entgegenleuchten. Betrachten wir hier den Doktor Millinger und na⸗

mentlich ſein Verhältniß zum Gutsherrn auf Holzen