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licher von Anblick iſt, als jene. Das grüne, fleißig angebaute Thal, in welchem dies Dörfchen liegt, ſtreckt ſich meilenweit zwiſchen nebelblauen Höhenzügen, den Ausläufern eines gewaltigeren Gebirges, hin, erhebt ſich bisweilen zu einem anſehnlichen Hügellande und ſenkt ſich dann wieder tiefer in muldenförmige Ab⸗ ſchüſſe ein; grüne Saatfelder wechſeln anmuthig mit ſaftigen Wieſengründen ab, friſch angepflanzte Laub⸗ gehölze weichen oft plötzlich einem gewaltiger aufſtei⸗ genden und kaum zu durchdringenden Kiefernwalde, und zwiſchen allem Dieſem ragen hie und da freund⸗ liche Ortſchaften, Rittergüter und Fabrikanlagen her⸗ vor, in denen ſich eine eben ſo gutmüthige wie reg⸗ ſame Bevölkerung geſammelt hat, um von dem Ertrage ihres Beſitzes behaglich ſich zu nähren und alle Tage ihren Wohlſtand erfreulich wachſen zu ſehen.
Wir befinden uns in den erſten Tagen des Mo⸗ nats Juni. Eine ſommerliche Luft weht uns warm und ſtrahlend entgegen, die nachmittägliche Sonne blitzt an dem wolkenloſen Himmelsbogen, und won⸗ niglichen Frieden athmet rings die ganze Natur. Es iſt dies eine ſeltene Erſcheinung in dem Jahre, wel⸗ ches wir hier vor uns haben, denn das Frühjahr iſt ſpät einem harten Winter gefolgt, und anhaltende Re⸗
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gengüſſe und ſtürmiſche Winde, mit Nachtfröſten un⸗ 5


