Teil eines Werkes 
1. Theil, [1. Abt.] (1858)
Entstehung
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ſeiner langen Dienſtzeit und des gemüthlicheren Reiſe⸗ lebens darin eigentlich ſehr undankbar iſt. Wegen dieſer unterbrochenen Verbindung iſt die Gegend, welche wir hier im Auge haben, auch weniger beſucht, als manche andere unſeres Vaterlandes, obwohl ſie es wegen ihrer natürlichen Reize kaum minder verdient, als die geprieſenſte und beliebteſte von allen. Ihre herrlichen Thäler, freilich nur ſelten von kleinen Flüſ⸗ ſen oder Bächen benetzt, und ihre ſchon aus weiter Ferne wahrnehmbaren Höhenzüge ſind reich begabt von der Natur, denn in erſteren ziehen ſich außerordentlich fruchtbare Saatfelder über leiſe auf⸗ und abſteigende Wellenlinien hin, und in letztere, deren Kamm ein ur⸗ alter Hochwald ſchmückt, gräbt ſich die raſtloſe Men⸗ ſchenhand immer tiefer ein, um die ehernen Schätze zu heben, welche der gabenreiche Schöpfer in uner⸗ ſchöpflicher Fülle in ihrem Schooße angehäuft hat. Das Dorf Holzendorf ſo wollen wir den Ort nennen, wohin wir unſere Leſer zunächſt führen liegt in einem dieſer fruchtbaren Thäler, und ſchon ſein Name deutet an, daß wir uns in einer Gegend befinden, wo-es noch ſchattige Wälder giebt, die je

länger je mehr von der Oberfläche der Erde verſchwin⸗ den, um einem modernen Anbau Platz zu machen, der wohl ergiebiger an Ertrag, aber ſicher nicht freund⸗