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riſches wahrnahmen, das mir mißfiel und mich ärgerte. Wo ich mich auch befand, ſo oft ich tanzte, mit wem ich auch ſprechen mochte, mußte ich gewahr werden, wie mich ſein durchdringender, forſchender Blick mit einer Beharrlichkeit verfolgte, die mir faſt unerträglich ward. Ueberdies be⸗ merkte ich, daß Mr. Middleton, der niemand kannte, mit niemand ſprach, ſeine ganze Beobachtung nur uns beiden zuwandie, und daß er Heinrich ſo hartnäckig überwachte, wie dieſer mich überwachte. Zuletzt wurde mir dieſe Lage unerträglich, und da es mich tief ſchmerzte, daß Eduard ausgeblieben war, ſo bat ich Miſtreß Midd⸗ leton, den Ball mit mir zu verlaſſen. Sie war es zu⸗ frieden und wir gingen zuſammen durch den Speiſeſaal, um uns nach Hauſe zu begeben. Heinrich folgte uns, und während ſeine Schweſter einige Worte mit einer Be⸗ kannten ſprach, ſagte er ganz leiſe im bitterſten Tone zu mir:„Sagen Sie mir doch, ich bitte Sie, ob dieſer Kampf auf Leben und Tod das Reſultat unſerer geſtrigen Unter⸗ haltung iſt?
— Wie befindet ſich Alice dieſen Abend? fragte ich mit bebender Stimme, denn Mr. Middleton war eben zu uns gekommen und wich nicht von meiner Seite.
— Viel beſſer, ich danke Ihnen, und— fügte er, die letzten Worte betonend hinzu— ſie wünſcht ſehnlichſt, Sie morgen früh bei ſich zu ſehen.
— Das wird nicht möglich ſeyn, bemerkte Mr. Midd⸗ leton kalt, denn wir gaben der Miſtreß Moore das Ver⸗ ſprechen, ſie morgen in Hampſtead zu beſuchen, wo wir einige Tage verweilen werden.
Heinrich's Angeſicht verdüſterte ſich plötzlich; aber er ſagte in einem Tone, der gleichgültig ſcheinen ſollte:
— Ich wünſche Ihnen viel Vergnügen, Ellen; es thut einem in dieſer Hitze wohl, aus der Stadt zu kommen. Auf dem Lande muß es herrlich ſeyn! Gewiß haben Sie die Idee zu dieſem Ausflug gehabt?
— Nein, antwortete ich; ich wurde angenehm dadurch überraſcht. Erſt heute erfuhr ich, daß mein Oheim ein alter Bekannter von Miſtreß Moore iſt, daß dieſe eine


