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— Weil ich mich nicht verheirathen will, weil ich über⸗ zeugt bin, daß ich ihn nicht glücklich machen werde.
— Narrenspoſſen und Unſinn! unterbrach mich Mr. Middleton aufs neue entrüſtet; ich hoffe übrigens, daß er ſich endlich entſchließen wird, nicht mehr an Dich zu, den⸗ ken, daß er eine andere heirathen—
— Wen? fragte ich mit athemloſer Angſt.
— Ein Mädchen, antwortete mein Onkel, das geſunden Sinn und richtiges Gefühl genug beſitzt, um ihn zu wür⸗ digen, wie er's verdient.
Als Mr. Middleton dies ſagte, zog er eine Zeitung aus ſeiner Taſche und fing mit jener deharrlichen Aufmerk⸗ ſamkeit zu leſen an, die alle Hoffnung zur Fortſetzung ei⸗ nes Geſpräches abſchneidet.
Ich hätte viel darum gegeben, wenn es mir möglich ge⸗ weſen wäre, meinen Onkel zu fragen, ob er ſein Augenmerk auf Iegend ein Frauenzimmer insbeſondere gerichtet, oder im Allgemeinen geſprochen hätte; aber ich fühlte weder den Muth, ihn zu unterbrechen, noch eine neue Frage über dieſen Gegenſtand an ihn zu richten. Im Anfange unſe⸗ rer Promenade ſtellte ich viele Betrachtungen an und faßte viele Entſchlüſſe; unter andern nahm ich mir feſt vor, Eduard auf immer zu uifagen und mich mit den Aeuße⸗ rungen von Zuneigung und Achtung zu begnügen, die er mir trotz allem, was zwiſchen uns vorgegangen, nicht ent⸗ zogen hatte. Ich hoffte, daß dieſer mit Feſtigkeit verfolgte Entſchluß Heinrich zufrieden ſtellen und ihn bewegen würde, mir mit Achtung und Rückſicht zu begegnen. Ich hatte ſo⸗ gar den Vorſatz gefaßt, alles aufzubieten, um Mr. und Miſtreß Middleton dahin zu bringen, daß wir London möglichſt ſchnell verließen; und in dem Gedanken, mich ihnen und einem Leben widmen zu können, das— fern von den beiden Perſonen, die ich, freilich aus verſchiedenen Beweggründen, am meiſten in der Welt fürchtete zwiſchen häuslichen Beſchäftigungen und Werken der Liebe getheilt wäre, erſchloß ſich mir eine Ausſicht auf eine ruhigere Zu⸗ kunft. Aber unglücklicherweiſe erſchreckten mich die letzten Worte meines Onkels dermaßen, daß alle dieſe Träume
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