Teil eines Werkes 
1 (1845) Ellen Middleton
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ſagte dies mit einem bittern Lachen), das Ihrige und Ali⸗ cens Lebensglück hängt an einem Faden. Wollen Sie mir trotzen, thun Sie's. Nun gehen Sie weg von mir, ſpre⸗

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chen Sie nie wieder mit mir, aber dann beim Himmel!

wird der Faden reißen diesmal, hoffentlich, glauben Sie mir.

Ich blieb. Dieſe ſtumme Anerkennung ſeiner geheimen

Gewalt, gegen welche ſich meine Seele empörte, ohne daß ich es wagte, mich dawider aufzulehnen, demüthigte mich tiefer, als irgend etwas, was ich bisher erdulden mußte.

Nach einer bedeutungsvollen Pauſe denn ach! wie

viel Beſorgniſſe enthüllte die Willfährigkeit dieſes Augen⸗ blicks! entfernte er ſich ſelbſt, ſetzte ſich zu ſeiner Frau

und ſeiner Schweſter, nahm einigen Theil an ihrem Ge⸗

ſpräche und verließ uns dann mit Alicen.

Es war, bevor man ſich trennte, verabredet worden, daß ſie den folgenden Tag in Brook⸗Street zu Mittag ſpeiſen ſollten. Miſtreß Middleton ſagte mir nachher, daß ſie Heinrich verſprochen habe, alles aufzubieten, um ſeinen Vater zu bewegen, mit ihnen zuſammen zu kommen. Hein⸗ rich bat ſie, in Alicens Gegenwart nichts davon zu er⸗ wähnen, daß es Mühe koſten würde, dies zu erlangen, da ſie nicht im geringſten ahnte, daß ihre Heirath von ſeiner Familie mißbilligt worden wäre.

Nichts ſcheint mir nutzloſer, bemerkte meine Tante, als ſolche Vorwürfe, Vorſtellungen oder gar Aeußerungen des Erſtaunens über eine Handlung, die einmal geſchehen und nicht mehr zu ändern iſt; aber unmöglich iſt's, Hein⸗ rich mit ſeinem leidenden Angeſichte zu ſehen, ihn ſo kalt

von dieſem jungen, reizenden Weſen ſprechen zu hören und

zugleich wahrzunehmen, wie er mit krankhafter Angſt ihr zu verbergen ſucht, daß nur eine heftige Leidenſchaft allein einen ſolchen Schritt rechtfertigen könnte, ohne mit Be⸗

ſtürzung auf die Seltſamkeit dieſes ganzen Verhältniſſes

zu blicken. Was ſprach er mit Dir, Ellen? und wel⸗ chen Eindruck machte Dein Beſuch bei ihr auf Dein Gemüth?

Ich denke, antwortete ich, was ich ſtets von ihr

dachte: daß ſie an Geiſt und Körper mehr einem Engel