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knüpfte ſie ſogleich die Unterredung auf jene leichte, an⸗ muthige und Vertrauen einfloͤßende Weiſe an, die ihr ſo eigenthümlich war. Heinrich näherte ſich ihnen ein we⸗ nig, dann wandte er ſich um, und mir die Hand reichend, ſagte er mit leiſer Stimme:
— Sie benehmen ſich ſehr gütig gegen ſie, und wahr⸗ lich Sie thun recht daran.
Ich erwiederte ſeinen Händedruck und antwortete in demſelben Ton.
— Wer in der Welt könnte ſich anders als gütig ge⸗ gen ſie benehmen?
— Arme Alice! ſagte er. Und er fuhr mit der Hand nach der Stirne, als empfände er einen plötzlichen Schmerz.
Er ſah bleich aus und ſein Aeußeres hatte ſehr abge⸗ nommen, ſeitdem ich ihn nicht geſehen hatte. Er wußte durch eine unbedeutende Frage mich an das entfernteſte Fenſter zu ziehen.
Nach einem kurzen Stillſchweigen ſagte er zu mir, einen Blick auf Alice werfend:
— Nehmen Sie ſich in Acht mit ihr, denn ſie lebt in einem Traum, und wenn Sie ihr nur einmal das Leben zeigen, wie es in der Wirklichkeit iſt— wie es für ſie hätte werden ſollen— dann wird ſie erwachen und ihr Herz wird brechen, wenn ſie eines hat, oder wenn ſie kei⸗ nes hat, wird ſie ein anderes Herz brechen.
Ich hatte kaum ſo viel Gewalt über mich, um zu ant⸗ worten. Meinen Kopf wider die Fenſterſcheibe lehnend, ſagte ich ihm, ohne ihn anzuſehen, mit leiſer Stimme:
— Sie werden gewiß Alles aufbieten, Heinrich, um ſie glücklich zu machen— Sie müſſen ſie lieben!
— So ſehr, um von ganzer Seele zu wünſchen, daß ſich meine Augen niemals zu ihr— zu Ihnen erhoben hätten.— Gehen Sie nicht weg von mir— nicht von der Stelle ſag' ich! Einmal für allemal: Sie müſſen al⸗ les anhören, was mir gefällt Ihnen zu ſagen. Sie woll⸗ ten mir nicht glauben, als ich Ihnen ſagte, daß ſie durch Ihre Hartnäckigkeit das Lebensglück von drei Perſonen
aufopfern würden. Sie thaten es, denn das meinige(er 10 ⁸⁴


