Teil eines Werkes 
1 (1845) Ellen Middleton
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ſeine Worte die Kraft haben möchten, dem Herzen dieſer Frau ein Friedenszeichen und ihrem Geiſte einen Licht⸗ ſtrahl zu bringen.

Wenn das Herz des Menſchen blutet, ſprach Herr Lacy in ſeiner Predigt, auf die Worte anſpielend, die er auf dem Pfeiler geleſen hatte, und wenn ſein Geiſt ſich verwirrt, zu wem nimmt er dann beſſer ſeine Zuflucht, als zu dem, der geſagt:Kommet alle zu mir, die ihr mühſelig und beladen ſeyd! Ich will euch erquicken. Wenn die Seele des Menſchen niedergebeugt iſt und er ſich hülflos und verlaſſen fühlt, an wen könnte er ſich wenden, als an den, welcher am Kreuze ausrief: Mein Gott! mein Gott, warum haſt Du mich verlaſſen! Wenn Schreckbilder, wenn ſchaurige Geſichter den Menſchen verfolgen, an wen könnte er ſich zuverſichtlicher wenden, als an den, der in ſeiner Todesnoth ſeinen Schweiß in Blutstropfen zur Erde fallen ſah? Wenn Hohn⸗ gelächter uns umtönt, zu wem ſollten wir fliehen, wenn nicht zu dem, der den bitterſten Spott und Hohn bis zum Kreuze erlitt, weil er, um Andere zu erlöſen, ſein Leben zum Opfer brachte? Wenn der Gedanke an den Tod, an die Hölle und an die Schrecken der Finſterniß des Menſchen Geiſt verwirren, bei wem wieder ſollte er Hülfe finden, wenn nicht bei dem, der dem Grabe ſeinen Sieg, dem Tode ſeinen Stachel, der Hölle ihre Beute ent⸗ riß? Bei dem, welcher ſtarb, aber nach drei Tagen wieder auferſtand, damit der Tod, die Hölle, die Finſterniß nie mehr des Menſchen Geiſt verwirren ſollten!

Am Abende deſſelben Tages erhielt Herr Lacy folgendes Billet. Es ſchien nur mit Anſtrengung und in großer Eile geſchrieben; an einigen Stellen war es kaum lesbar.

Wenn Sie noch den Wunſch haben, mich zu ſprechen, hochwürdiger Herr; wenn Sie es nicht müde ſind, vergeb⸗ lich den Zutritt bei einer Perſon zu verlangen, welche nicht würdig iſt, den Staub von Ihren Füßen zu küſſen, ſo kommen Sie ich bitte Sie jetzt ſelbſt darum. Sie haben heute mit mir geſprochen, obgleich Ihre Augen nicht auf mich ſahen. Ich ſah Ihnen ins Angeſicht und ich