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ſchloß ſich zuletzt, und daß er ihr vergab— der erſten und einzigen Perſon, die er wirklich geliebt hatte,— war eine der Früchte der Veränderung, welche Kummer, Gewiſſensbangigkeit und der Einfluß ſeiner Kinder nach und nach in ihm hervorgebracht hatten. Doch nicht ohne ſtürmiſche Bewegung erblickte er ſie wieder, als ſie zum erſtenmal an dem Hauſe anfuhr, worein er ſie einſt als Braut einzuführen gedacht hatte; und mit einem aus Pein und Rührung ſeltſam gemiſchten Ge⸗ fühl ſah er ſie an, als ſie auf der Terraſſe neben ſeiner Tochter ſtand, und hörte er den Klang dieſes Gelächters wieder, das einſt in ſeiner Bruſt jenen Wechſel von Entzücken und Verzweiflung hervorgebracht hatte.
Indem ſeine Blicke auf ihrer immer noch ſtrahlen⸗ den Schönheit ruhten, konnte er kaum glauben, daß ſie wirklich zuſammen jung geweſen, daß uͤber ſein Haupt nicht viel mehr Jahre hingezogen ſein ſollten, als über das ihrige. Die Zeit, die ihre Hand ſo ſchwer auf ihn gelegt hatte, war mit ihr äußerſt ſchonend verfahren; und er konnte jetzt ohne Bitterkeit denken, und ſogar mit Dank anerkennen, daß es für ſie beide beſſer gewe⸗ ſen ſei, ſich zu trennen, wie ſie gethan hatten, als zu leben, ſie, um zu leiden unter ſeinen Händen, und er, um ihr ſchönes Geſicht von Kummer beſchattet oder zur Gleichgültigkeit erſtarrt zu ſehen. Er kannte ſich jetzt gut genug, um ſich darüber zu freuen, daß wenigſtens ſie dem verſengenden Einfluß ſeiner gewiſſenloſen Ty⸗ rannei entgangen, daß wenigſtens dieſer ſchönen Blume bis eedotrende Berührung ſeiner Hand erſpart wor⸗
en ſei.
Lady Clara dachte nicht ſo ernſthaft, verſenkte ſich nicht ſo tief in die Vergangenheit, als ſie ihren erſten Beſuch in Schloß Lifford machte; aber, wie ſie denn nun doch allmälig der immer gleichen Runde von Ver⸗ gnügungen, der, wenn auch angenehmen, doch immer ſich gleich bleibenden Geſellſchaft, und der endloſen Quelle manchfaltiger und doch eintöniger Unterhaltung,
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