Teil eines Werkes 
6.-8. Bändchen (1853)
Entstehung
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ſtrebt, oft tiefer hinabfällk, als es ſonſt der Fall gewe⸗ ſen wäre.

Glauben Sie, daß dieß ſein Fall ſei?

Nein; ich ſagte vorhin, daß ich ihn ſehr bewun⸗ dere, aber ich glaube, er würde ſeinem Zeitalter nützlicher ſein, wenn er mehr ſo, wie andere Leute wäre. 3

Aber er ſtellt weder das Geſetz auf, noch dictirt er Anderen; auch deutet nichts darauf, daß er Ueberlegenheit in Anſpruch nähme. Ich glaube, ich hörte Sie neulich ſagen, ſein Benehmen ſei außerordentlich anſpruchslos.

So iſt es, und ich kenne Niemand, der im Verhält⸗ niß zu ſeinen Talenten eine ſo geringe Meinung von ſich ſelbſt hätte; aber was ich meine, iſt das, daß man ſich immer bewußt iſt, daß er Alles nach einem der Welt in ihrem gegenwärtigen Zuſtand nicht angemeſſenen Maßſtab mißt, und ſo ſchießen ſeine Beſtrebungen über das Ziel hinaus, und auf dieſe Art verfehlt er es.

Aber vielleicht wiſſen Sie nicht recht, was ſein Ziel iſt?

Herr Egerton lächelte und Sir William Marlow ſagte:Ich bedauere immer, einen hervorragenden Geiſt in ſo enge Gränzen eingeſchränkt zu ſehen.

Sind Sie ſicher, daß, was Sie für Gränzen hal⸗ ten, nicht Wege find, ſagte ſie,die zu Regionen führen, welche Sie nie erforſcht haben? Er blickte ſie auf eine Weiſe an, die zu ſagen ſchien, daß er Alles erforſcht habe. Ueberdieß, fuhr ſie fort,hat eine Feſtung Gränzen, ein fruchtbarer Garten hat eine Umzäunung; nur Wüſten und Sümpfe haben keine beſtimmten Gränzen.

Ich ziehe die Alpen einem franzöſtſchen Garten vor, rief er aus und wandte ſich dann mit ſtolzer Verachtung ab ſelbſt eine kleine Alpe in ſeiner eigenen Meinung.

Ich glaube, d'Arberg hat Sie mit einigen ſeiner Anſichten angeſteckt, ſagte Herr Egerton ſcherzhaft.

Vielleicht, antwortete ſie und dachte an die Ant⸗ wort, die Wilberforce einer Dame gab, die ihm ſagte, Whitfield ſei toll.In dieſem Falle, ſagte er,wunſche