Teil eines Werkes 
6.-8. Bändchen (1853)
Entstehung
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habe, wohin er eine große Anzahl der armen Irländer in London geſandt habe, und welche ſehr gut zu ge⸗ deihen verſpreche.

Ich bewundere ihn ſo ſehr, ſagte er,und ich könnte ihn mehr werthſchätzen, als beinahe irgend Jemand. Aber ich komme nie ganz befriedigend mit ihm fort und glaube, er hat manche ſehr überſpannte Begriffe. Ich wünſche, daß die Leute ſo glücklich ſein möchten, als möglich, und habe beinahe einen ebenſo großen Abſcheu davor, wenn ſie ſich ſelbſt, als wenn ſie Andere quälen.

Aber Sie halten ihn doch nicht für einen, der ſich

ſihi. quält? Er ſcheint mir ein ſehr glücklicher Menſch u ſein. 3Aber ſeine Art, glücklich zu ſein, gefällt mir nicht, vielleicht, weil ich ſelbſt kein Vergnügen daran ſinden könnte. Ich halte ihn für zu gleichgültig gegen manche Dinge und zu ſehr eingenommen für andere. Er iſt nicht praktiſch genug.

Das iſt ein Wort, welches ich nicht ganz ver⸗ ſtehe. Meinen Sie, daß er ſelbſt ſeinen Theorieen nicht nachlebe?

Nein; ſondern daß ſeine Theorieen nicht allgemein

auf das praktiſche Leben anwendbar und daher für die

Welt, in der wir leben, unpaſſend ſind.

Aber iſt nicht gerade die Einrichtung der Welt ein Kampf? Die Tugend wird nie ganz darin vor⸗ herrſchen, und deßhalb würden Sie doch nicht von dem Kampf gegen das Laſter ablaſſen, welcher dadurch her⸗ beigeführt wird.

Ich würde handeln, ſo gut ich ſelbſt könnte, aber nicht nach einer eingebildeten Vollkommenheit ſtreben.

Nein, nicht nach einer eingebildeten; aber würden oder wenigſtens können Sie nicht einſehen, daß der meuſch nach der höchſtmöglichen Vollkommenheit ſtreben ollte?

Ich glaube, daß man, indem man zu hoch hinauf