Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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Nun, dann alſo Lady Clara nicht, alſo Niemand als Herr d'Arberg. Er wird Spaniſch mit Ihnen ſpre⸗ chen und Ihr werdet einander ſo gut verſtehen. Wenn ich mit ihm ſpreche, Mutter, ſo wünſche ich immer ſo gut zu ſein wie er. 5

Lady Lifford blickte ihre Tochter voll Zärtlichkeit an und ſagte:

Gertrudina, verliere nicht Dein kleines Herz an einen Franzoſen.

Sie legte die Hand auf's Herz und ſagte bei ſich: Ich habe keines mehr zu verlieren und dann laut zu ihrer Mutter:

Aber, er iſt eben ſo ſehr ein Engländer, als ein Franzoſe oder Spanier, Mutter. Er iſt nur er ſelbſt. Glaubſt Du, er ſei Dir zugethan, Gertrude?

Er iſt mir nicht abgeneigt und manchmal ſchien es mir, als empfinde er einiges Intereſſe für mich. Aber ich bin ebenſo wenig ſeiner würdig als Muff, ſagte ſie und verbarg ihr Geſicht hinter dem zottigen Kopfe des Hündchens.

Und dann, Liebe, ſollteſt Du auch nicht an Etwas der Art denken, ohne mehr von ihm zu wiſſen.

Ich weiß Alles, was ich von ihm zu wiſſen brauche! Ich weiß, daß er das beſte, das geiſtvollſte, das edelſte aller menſchlichen Weſen iſt. 8

Das mag ſein, liebes Kind. Auch ſagt Pater Lifford, er ſei ſehr gut. Aber das iſt nicht Alles, was Dein Vater in Betracht ziehen würde.

Aber, liebe Mutter, Herr d'Arberg denkt nicht auf die Art an mich, wie Sie meinen; andere Herren erwieſen mir Aufmerkſamkeiten in Audley⸗Park; er nicht. Moriz Redmond ſagt, er werde ein Prieſter wer⸗ den; Sie brauchen alſo keine Befürchtungen in dieſer Hinſicht zu haben. Wenn er je an mich denken ſollte, ſo iſt es mir gar nicht bange, daß ſeine Familie ein Hinderniß ſein könnte. Herr Audley ſagte, ſie ſei ſehr alt, und er iſt ſehr reich, und Alles, wornach die Leute