Teil eines Werkes 
1.-5. Bändchen (1853)
Entstehung
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1.

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Theeroſe, oder der Triumph der Gartenbaukunſt und der Entartung der Natur, die ſchwarze Roſe, ſpendeten den Lüften ihren Wohlgeruch und verherrlichten mit ihren glänzenden Farben den Anblick des kleinen Gartens.

Frau Redmond hatte zur Zeit ihrer erſten Ehe in der Normandie gelebt, und von dort eine große An⸗ zahl von Roſen⸗Ablegern und eine große Hochachtung für ſtärkende Brühen, jene einfachen Heilmittel des franzöſiſchen Landvolkes, mitgebracht. Unter ihren armen Nachbarn gab es nur wenige, die ſich nicht ſchon mit der Bitte um Hülfsmittel gegen ihre mancher⸗ lei Unpäßlichkeiten an ſie gewendet hatten; und wenn ihre Geſchicklichkeit nicht immer von glänzendem Erfolg begleitet war, ſo war doch ihre zarte Menſchenliebe und ihr Mitgefühl nur ſelten wirkungslos. Gertrude Lifford's Bekanntſchaft mit Marie Grey reifte bald, nachdem ſie begonnen hatte, zu inniger Freundſchaft. Einige Wochen lang ſpielten ſie jeden Tag zuſammen im Schloßgarten; und als ſie ganz hergeſtellt war, ging ſie oft zu dem kleinen Hauſe, und uberredete ihr Dienſt⸗ mädchen, ſie daſelbſt zu laſſen, während ſie ihre eigenen Freundinnen im Dorfe beſuchte. Moriz Redmond ſah ebenſo wie Marie Grey, dieſen Beſuchen mit dem Ver⸗ gnügen entgegen, das Kindern die Erſcheinung ſolcher Geſpielen bereitet, deren Geſellſchaft eine unerwartete Freude, ein unvorhergeſehenes Ereigniß iſt. Manchmal kam auch Edgar mit ſeiner Schweſter, und ſie trafen zuſammen bei ihren Spaziergängen auf den Hügeln und in den grünen Gängen des Jagdgeheges. Einige Kinder aus dem Dorfe wurden gelegentlich aufgefordert, ſich an ihre Spiele anzuſchließen, die zugleich eine muntere Bewegung und eine lebhafte Beſchäftigung der Einbildungskraft mit ſich brachten. Gertrude war der

Mittelpunkt, die Heldin und Beherrſcherin dieſer kind⸗ lichen Unterhaltungen. Ihre Schönheit, ihr Verſtand und ihr Eigenſinn, nahmen eine Art von Huldigung in