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Hauſe kehre. Endlich kam ihr ein Gedanke, welchen ſie ſchnell Marta mittheilte. Vor zwei Tagen, ſagte ſie, ſei ein nalieniſcher Prieſter auf Beſuch zu dem Abbé Roſſt gekommen, und ſie habe erſt dieſen Morgen gehört, daß er von dem katholiſchen Biſchof von London die Erlaub⸗ niß bekommen habe, in ſeiner Diöceſe Beichte zu hören, um die Prieſter der Kapelle bei ihren übethäuften Arbeiten zu unterſtützen.„Und wahrlich,“ fügte Kate Boyan hinzu,„er liest in dieſem geſegneten Augenblicke eine Meſſe an dem Seitenaltar, und wenn Ihr da warten oder, was für Euer Seelenheil noch beſſer ſein wird, in der Kapelle ein Gebet für dieſes arme, junge, ſterbende Geſchöpf beten wollt, ſo will ich mit ihm reden, wenn er herauskommt, und Ihr werdet ihm den Weg zu ihr zeigen, denn ich fürchte, er wird ſich in dieſer großmächtigen
Stadt London nicht ausfinden, wo die Fremden ſich im⸗
mer verirren, wenn ſie nicht jeden Augenblick fragen.“ Als der Prieſter in die Vorhalle kam, fand er die zwei Mädchen, die auf ihn warteten, und Kate ſetzte ihm den Zweck von Marta's Beſuch auseinander. Er verſtand ſehr gut Engliſch und ſprach es ein wenig. Als er die näheren Umſtände hörte, welche ihm mit verſchiedenen Zu⸗ ſätzen aus den Bemerkungen der Nachbarn erzählt wurden, ſchickte er ſich augenblicklich an, Marta zu folgen. Mit einem Seufzer überſchaute er einen Brief, der ihm dieſen Morgen zugekommen war; derſelbe ſprach von Schwierig⸗ keiten und Bedrängniſſen einer Perſon, die er liebte und
die er den ganzen Tag hindurch geſucht hatte, und der!
Aufſchub, welchen dieſer neue Ruf der Pflicht ihm aufer⸗ legte, war eines jener zahlloſen Opfer, aus denen das Le⸗
ben eines Prieſters zuſammengeſetzt iſt. Es wäre für
Jedermann ſchwer geweſen, dieſen Greis ohne ein Gefühl der Ehrfurcht anzuſchauen; ſeine Stirne war gedankenvoll
und ſeine Miene hatte jene milde und ernſte Heiterkeit,
welche zuweilen das ſichtbare Zeichen eines Lebens iſt, in deſſen Verlauf jeder ſelbſtſüch
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tige Zweck aufgeopfert, jede


