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Neville ſei dieſen Morgen in einem Vierſpänner aus dem Hauſe entflohen und habe ſo blaß ausgeſehen, als häite er ſchon die Polizei auf ſeinen Ferſen. Man erklärte ſich, ſein und Mrs. Aikinſon's Benehmen auf die verſchiedenſten Arten; man äußerte große Verwunderung, daß ſie ein ſol⸗ ches Geſchöpf nicht aus dem Hauſe gewieſen habe, und es wurde vorausgeſetzt, es würde keine anſtändige Perſon ihr Haus mehr betreten. Man antwortete, Mr. Neville habe ſie ohne Zweifel gut dafür bezahlt, daß ſie die Fremde empfangen; und es wurde ſogar dunkel angedentet, er würde ſie vielleicht noch beſſer dafür bezahlen, daß ſie das arme junge Geſchöpf aus dem Wege räume. Einige ſchüt⸗ telten ihre Köpfe und prophezeiten, ſie würde dieſe Schwelle nicht lebendig überſchreiten; Andere behaupteten zuverſicht⸗ lich, ſie ſei aus Bedlem entflohen, wohin ihre Verwandten ſie aus Verdruß gebracht hätien. Ihren Kopf voll von dieſen verſchiedenen Geſchichten und beſonders von einem ehrſamen frommen Verlangen, dem armen Gegenſtande dieſer Sagen die geiſtlichen Tröſtungen zu verſchaffen, deren ſie bedurfte, eilte Marta Blund die Straßen in der Rich⸗ tung der bezeichneten Kapelle entlang. Als ſie dieſelbe er⸗ reichte und an die Thüre des kleinen anſtoßenden Hauſes klopfte, öffnete ihr eine Magd und meldete ihr, der Abbé Roſſi ſei auf einige Tage abweſend, Mr. Connor aber, der engliſche Priſter, ſei ausgegangen und werde vor meh⸗ reren Stunden nicht zu Hauſe erwartet. Marta that einen Ausruf des Verdruſſes und fragte das Mädchen, vb ſie ihr irgend einen andern Prieſter bezeichnen könne, da der Fall dringend ſei und keine Friſt geſtatte.
„Wahrhaftig, das arme Ding liegt im Sterben und ſie iſt eine Sünderin!“ rief die warmherzige Irländerin im Tone wirklichen Kummers und begann mit geläufiger Zunge all die Gründe herzuſagen, welche es unmögli machten, Mr. Connor auf ſeinen verſchiedenen Beſuchen zu verfolgen, weßhalb ſie fürchte, daß es vollſtändig ſieben Uhr werden könne, bevor er zu ſeinem eligen Mahle nach
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