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ſagt habe, ſie ſei meine Gattin— daß ich ſie liebe— daß ich ihr treu ſein werde, bis ich ſterbe.— Daß— wenn das Glück, das ich in meinem Wahnſinn verwirkt habe, mir genommen wird— daß mein Leben dann eine lange oder kurze Sühnung ſein ſoll— wie die Gerechtig⸗ keit oder die Barmherzigkeit des Himmels es beſtimmt. Sagen Sie ihr, daß ihre und meine Familie, ja die ganze Welt wiſſen ſoll, daß ich ſie geliebt, geheirathet, ſie ange⸗ betet— daß ich aber ihr Herz gebrochen und ſie verloren habe— daß ſie ein Engel war und ich— ihr Gatte— ſagen Sie ihr nicht, was ich bin— ſie weiß esz aber ſagen Sie, daß auch ich es jetzt weiß— daß ich mich ſelbſt haſſe. Von ihr kann ich nicht ſprechen, ſie wird mich nicht haſſen. Pflegen Sie ſie, retten Sie ſie, wenn Sie können. O mein Gott, was wird aus mir werden, wenn ich ſie verliere? Der Fluch Kains! und er liebte ſeinen Bruder nicht. Doctor, haben Sie je einen Mann gekannt, der ein Weib anbetete und ſie lödtete?“
Der Angeredete ſchaute ihn mit Eiſtaunen an und begriff kaum den Sinn dieſer unzuſammenhängenden Sätze, da er aber wünſchte, daß bald eine ruhigere Krankenpflege an Ginevra's Krankenbett beſtellt werde, ſo drang er auf Edmunds Abreiſe und ermahnte ihn unverzüglich ſolche Perſonen zu verſammeln, die ſich fuͤr ſie intereſſirten. Viel von dem, was er geſagt hatte, betrachtete der Arzt als den Wahnwitz eines durch Selbſtvorwürfe bis zum Wahnſinn geſteigerten Kummers, und indem er ihn freund⸗ lich bei der Hand ſchüttelte, verließ er ihn, ohne weitere Fragen in Betreff der außerordentlichen Mittheilung zu ſtellen, die er ihm gemacht hatte.
Als Edmund ſich in einer vierſpännigen Poſtchaiſe auf der Straße nach Haſtings befand, wohin Mrs. Char⸗ les Neville, ſeine Schweſter, ſich begeben hatte, da fühlte er ſich verwirrt durch die Seltſamteit ſeiner Lage und unfähig, ſeine Gedanken auf etwas Anderes zu richten, als auf die Scene, welche er juſt verlaſſen hatte, und zu wel⸗


